Lebenszeichen beim Gewichtheben

Am 12. September fand in Nagold ein Testwettkampf im Gewichtheben statt. Aber nicht wie wir es bisher gewohnt waren mit einer Wettkampfplattform sondern eher wie ein Training, weil es hier einfacher ist die Hygenievorschriften im Rahmen der Corona-Pandemie einzuhalten. Jeder Heber hatte seine eigene Plattform mit seinen eigenen Gewichten, die er auch selbst wechselt. So konnten die Hygiene und Abstandsregeln eingehalten werden.

Jeder Heber hatte wie bisher drei Versuche. Jedoch konnte er sie machen wann er wollte und musste lediglich seinen Versuch beim Kampfrichter anmelden, falls es einer der drei Wertungsversuche sein sollte.

Da jeder seine eigene Hantel hatte und man nicht auf dem Umbau warten musste verlief der Wettkampf deutlich schneller als im alten Modus. Da aber Zuschauer nicht erlaubt waren fehlte aber die Stimmung.

Aufgrund der Corona Regelungen hatte Nikita Becker (9 Jahre alt) bisher relativ wenig Training.

Nichtsdestotrotz konnte unser jüngster Heber bei diesem Wettkampf eine neue Bestleistung im Reißen von 20kg einstellen und im Stoßen seine alte Bestleistung von 25kg bestätigen.

In der Kinder Trainingsgruppe um Nikita am Dienstag sind auch noch ein paar Plätze frei. 

Am 24. Oktober ist auch schon der nächste Wettkampf im Gewichtheben bei der Nikita an den Start gehen kann, die Baden-Württembergische Meisterschaft der Schüler. Eine Woche darauf könnte auch die Gewichtheben Liga Saison losgehen, wobei hier noch nicht klar ist, ob eine Liga durchführbar ist.

Einstellung des Sportbetriebs zur Verhinderung der Ausbreitung von COVID-19

Die Schließung wird bis zum 15.6 andauern – angeordnet vom Bundesland Baden-Württemberg.

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/landesregierung-beschliesst-massnahmen-gegen-die-ausbreitung-des-coronavirus/

Die Einschränkungen, die gemacht werden mögen hart sein, aber notwendig. Bitte haltet euch daran, damit die Krankenhäuser nicht überlastet werden, jedem zu seiner Zeit geholfen werden kann und es zu möglichst wenig Opfern kommt.

Also, seit gründlich bei eurer Hygiene (Hände gründlich waschen), vermeidet so gut wie möglich soziale Kontakte um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Bleibt gesund.

Warum es wichtig, möglichst soziale Kontakte zu meiden, wird hier erklärt:

https://www.washingtonpost.com/graphics/2020/world/corona-simulator/?fbclid=IwAR33__biBDYWiAIuzkIB8sOqGPrGnUN8aGBxLm7qY_H4FdgYlB1JCyIhEFM

SV Germania Obrigheim 2 gegen VfL Sindelfingen – Gewichtheben Oberliga 2020-03-07

Fotos vom Wettkampf ohne Wasserzeichen bei unserem Partner Barbellsforbreakfast (bis zum 21.3)

Fotos mit unserem Wasserzeichen

Im vorletzten Wettkampftag der Gewichtheben Oberliga empfing der Tabellenführer SV Germania Obrigheim 2 den VfL Sindelfingen. Im Vorfeld war schon klar, das Obrigheim aufgrund seiner knappen Tabellenführung möglichst stark auftreten will. Der VfL Sindelfingen wird dagegen weiterhin vom Verletzungspech und Terminkonflikten seiner Mannschaft verfolgt. Die Obrigheimer waren am Wettkampftag aber ebenfalls nicht so stark wie erwartet. So kam es, dass im Reißen spannend wurde, Obrigheim aber am Ende die Oberhand behielt und auch den gesamten Wettkampf mit 3:0 Siegpunkten und 373 zu 310 Relativpunkten gewann.
Trotz der Niederlage gab es Grund zur Freude. Vor allem bei Isabelle Kurth. Sie konnte mit einer sauberen Weste von sechs gültigen Versuchen drei neue Bestleistungen aufstellen. Wobei sie bei ihren letzten Versuchen starken Kampfgeist bewies. Im Reißen lautet ihre neue Bestmarke nun 60kg, im Stoßen 75kg und im Zweikampf 135kg. Sie war mit 78 Relativpunkten auch beste Punktesammlerin beim VfL.
Der jüngste im Team, Thomas Hoffmann, hatte dagegen nicht den besten Tag erwischt. Im Reißen konnte er nur den ersten Versuch mit 93kg in die Wertung bekommen. Hätte er seinen dritten Versuch mit 101kg geschafft, hätte der VfL kurz vor Ende des Reißens noch einmal die Führung übernommen. Im Stoßen lief es etwas besser. Dort blieb er mit 118kg nur 2kg unter seiner Bestleistung. Mit 60 Relativpunkten war er zweitbester im Sindelfinger Team.
Sarah Dosdall kehrte nach einer Verletzungspause zurück ins Team. Sie ist zwar noch nicht auf ihrem alten Leistungsniveau, aber mit 51 Relativpunkten ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft. Im Reißen kam sie auf 40kg, im Stoßen auf 50kg.
Alexander Idler kam auf 47 Relativpunkte und 90kg im Reißen und 113kg im Stoßen. Er hatte im Stoßen auch 116kg über dem Kopf, aber beim Nachlaufen der Hantel, musste er feststellen, dass die Plattform nicht lang genug ist.
Nicolai Györfi ging sehr aggressiv in den Wettkampf. Im Reißen als auch im Stoßen versuchte er sich an neuen Bestleistungen. Leider erfolglos. Das Reißen beendete er mit 90kg. Im Stoßen kam er auch 103kg. Daraus resultieren 45 Relativpunkte.
Javier Garcia hat zur Zeit etwas Probleme mit dem Handgelenk und kann daher zur Zeit nur sehr eingeschränkt Gewichtheben trainieren. Mit 85kg im Reißen und 108kg im Stoßen sowie 29 Relativpunkte lieferte er dennoch ein gutes Ergebnis ab.
In zwei Wochen steht für den VfL Sindelfingen der letzte Wettkampf der Saison an. Am 21.3 wird zwischen dem VfL und dem TV Feldrennach entschieden, wer in der Oberliga bleiben darf. In der Tabelle hat Sindelfingen die bessere Ausgangssituation. Feldrennach hat aber in den letzten drei Wettkämpfen mehr Relativpunkte sammeln können als der VfL. Es bleibt spannend.