Am vergangenen Wochenende, dem 27. und 28. März 2026, wurde das pfälzische Haßloch zum Epizentrum des deutschen Gewichtheber-Nachwuchses. Beim traditionsreichen DGJ Supercup sowie der parallel ausgetragenen Deutschen Meisterschaft der Länderauswahlmannschaften kämpften die stärksten Talente der Republik nicht nur um Medaillen, sondern vor allem um die Ehre ihrer Landesverbände.
Der Supercup gilt seit jeher als Schaufenster für die Arbeit in den Stützpunkten. Hier zählt nicht nur die Einzelleistung, sondern das geschlossene Auftreten als Team. Die Stimmung in der Halle war entsprechend geladen: Lautstarke Anfeuerungsrufe und eine bebende Plattform begleiteten die Athleten durch die Versuche im Reißen und Stoßen.
Kaito Möhle verpasst Podest knapp – überzeugt aber mit Bestleistung
Auch der VfL Sindelfingen schickte mit Kaito Möhle ein vielversprechendes Talent ins Rennen. Möhle trat im starken Teilnehmerfeld des Jahrgangs 2010 an und lieferte sich einen packenden Zweikampf mit der Konkurrenz.
Seine Bilanz des Wochenendes kann sich sehen lassen:
Im Reißen zeigte er mit einer eingestellten Bestleistung von 92 kg hielt er den Anschluss an die Spitzengruppe und bestätigte seine Topform.
Im Stoßen legte er noch eine Schippe drauf: Mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 121 kg setzte er ein Ausrufezeichen und bewies seine Nervenstärke in der zweiten Teildisziplin.
In der Gesamtabrechnung reichte es für Möhle zu einem beachtlichen vierten Platz. Auch wenn der Sprung auf das Podest diesmal noch knapp verwehrt blieb, unterstreicht die neue Bestmarke im Stoßen seine positive Entwicklung und lässt auf ein starkes Jahr hoffen.
